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Haufe Steuer News

FG Münster: Anwendungsbereich des § 64 EStG

Das FG Münster hat klargestellt, dass der Anwendungsbereich des § 64 EStG nicht eröffnet ist, wenn der Kindergeldanspruch des anderen Elternteils bestandskräftig abgelehnt wurde. 

Studie: Nationale Spielräume bei Anti-Steuervermeidungsregeln der EU

Eine aktuelle Studie der Universität Mannheim, dem ZEW Mannheim und Ernst & Young (EY) zeigt, dass sich trotz gemeinsamer EU-Mindeststandards zur Bekämpfung von Steuervermeidung die nationalen Regelungen deutlich in ihrer Ausgestaltung und Strenge unterscheiden.

BFH Pressemitteilung: Zinssatz für eine auf Entgeltumwandlung beruhende Pensionszusage

Der BFH hat über die steuerliche Anerkennung von Pensionszusagen zugunsten zweier bei einer GmbH angestellten Gesellschafter entschieden. Es ging es um die Frage, ob ein vereinbarter Zinssatz von 6 % bei durch Entgeltumwandlung finanzierten Versorgungszusagen als verdeckte Gewinnausschüttung qualifiziert werden kann.

BFH Pressemitteilung: Steuerliche Anerkennung von arbeitnehmerfinanzierten Pensionszusagen

Der BFH hat die steuerliche Anerkennung von arbeitnehmerfinanzierten Pensionszusagen für angestellte Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH in einigen Punkten erleichtert, aber zugleich auch die Grenzen herausgearbeitet.

BFH: Alle am 19.2.2026 veröffentlichten Entscheidungen

Am 19.2.2026 hat der BFH drei sog. V-Entscheidungen zur Veröffentlichung freigegeben.

New Work in der Steuerkanzlei: "Die 4-Tage-Woche? Haben wir wieder abgeschafft!"

Workation am Gardasee, nachhaltige Prozesse und flexible Arbeitsmodelle: Kanzleiinhaber Armin Hampel und sein Team probieren vieles aus ? doch nicht alles funktioniert. Die 4-Tage-Woche wurde nach einer intensiven Testphase wieder eingestellt. Im Interview erklärt Hampel, warum er lieber Unternehmer als klassischer Steuerberater ist und wie seine Mitarbeitenden von neuen Konzepten profitieren.

FG Sachsen: Aufwandsentschädigung an einen ehrenamtlich tätigen Ortsvorsteher

Eine steuerfreie Aufwandsentschädigung liegt insoweit nicht vor, als dem Empfänger ein abziehbarer Aufwand nicht oder offenbar nicht in der Höhe der gewährten Entschädigung erwächst. So hat das das FG Sachsen entschieden.

EU-Kommission: Omnibus-Paket zur Besteuerung

Die EU-Kommission plant für das Zweite Quartal ein Omnibus-Paket zur Vereinfachung der EU-Vorschriften im Bereich der direkten Steuern. Hierzu kann bis zum 16.3.2026 Stellung genommen werden.

FG Münster: "Zwölftelregelung" des Kirchensteuergesetzes NRW

Das FG Münster hat entschieden, dass die "Zwölftelregelung" zur Berechnung der Kirchensteuer in Nordrhein-Westfalen mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Sie bestimmt, wie viel Kirchensteuer jemand zahlen muss, wenn er im Laufe eines Jahres aus der Kirche austritt.

FG Münster: Fehlender Datenabgleich bei Kirchensteuerfestsetzung

Das FG Münster hat entschieden, dass das Finanzamt Kirchensteuerbescheide nach § 175b Abs. 1 AO ändern oder aufheben muss, wenn es wichtige elektronische Daten zur Kirchenzugehörigkeit nicht berücksichtigt hat. Das gilt auch, wenn die Steuerbescheide bereits endgültig waren.

FG Münster: Reichweite einer Empfangsvollmacht

Das FG Münster hat entschieden, dass eine als Generalvollmacht ausgestaltete Empfangsvollmacht auch für die Übersendung eines Haftungsbescheides zu beachten ist. Entsprechend hat das Gericht die angefochtene Einspruchsentscheidung antragsgemäß isoliert aufgehoben.

BayLfSt: Verfügbares Vermögen im Rahmen der Verschonungsbedarfsprüfung

Das Bayerische Landesamt für Steuern hat mit einer aktuellen Verfügung Klarstellungen zur Verschonungsbedarfsprüfung nach § 28a ErbStG im Kontext von Erbauseinandersetzungen getroffen. Insbesondere geht es um den Begünstigungstransfer und die Ermittlung des verfügbaren Vermögens.

Serie: Schlussabrechnungen der Coronahilfen: OVG Münster: Verwaltungspraxis bei Überbrückungshilfen schlägt FAQ

Das OVG Münster hat klargestellt, dass bei Überbrückungshilfen nicht der Wortlaut der Förderrichtlinie, sondern die tatsächliche Verwaltungspraxis maßgeblich ist. Zudem gilt: Nach dem 30.6.2022 sind Bewilligungen nur noch bei sicherem Rechtsanspruch möglich.

Besondere Zeitgrenze: Kurzfristige Beschäftigungen in landwirtschaftlichen Betrieben

In einer kurzfristigen Beschäftigung besteht Versicherungsfreiheit in der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Zum 1.1.2026 wurde für landwirtschaftliche Betriebe eine besondere Zeitgrenze festgelegt. 

Organisationen der Freien Berufe: BStBK fordert Stärkung des Fremdbesitzverbotes in der Steuerberatung

In einer von der BStBK initiierten gemeinsamen Erklärung wenden sich wichtige Organisationen der Freien Berufe gegen die zunehmenden Aktivitäten finanzstarker, internationaler Finanzinvestoren in Deutschland.

BMF: Fragen und Antworten zur globalen Mindestbesteuerung

Das BMF hat wichtige Fragen und Antworten zur globalen Mindestbesteuerung in einem FAQ veröffentlicht. 

BZSt: Neuer Termin zu ETACA-Pilotverfahren

Das BZSt hat gemeldet, dass neue ETACA-Pilotverfahren nach aktuellen Abstimmungen auf EU-Ebene voraussichtlich im April 2026 beginnen.

BMF: Grundsätze der Verwaltung für den Betriebsstättenbegriff

Der Entwurf eines BMF-Schreibens zu den Grundsätzen der Verwaltung für den Betriebsstättenbegriff und die -begründung im innerstaatlichen und internationalen Steuerrecht wurde veröffentlicht. 

FG Düsseldorf: Gestaltungsmissbrauch im Zusammenhang mit Bondstripping

Wenn mittels eines sog. Bondstrippings der Unterschied zwischen dem Abgeltungsteuersatz und dem individuellen Einkommensteuertarif genutzt werden sollte, um Steuervorteile zu erlangen, kann ein Gestaltungsmissbrauch vorliegen. So hat das FG Düsseldorf entschieden. 

OFD Baden-Württemberg: Digitale Steuererklärung wird mit "okELSTER" einfacher

Ab Sommer 2026 soll in der App "MeinELSTER+" eine neue Funktion "okELSTER" verfügbar sein. Damit sollen digitale Steuererklärungen einfacher werden, wie die OFD Baden-Württemberg informiert. 

BFH: Anteilsvereinigung beim Erwerb eigener Anteile durch eine grundbesitzende GmbH

Erwirbt eine grundbesitzende GmbH eigene Anteile und erhöht sich dadurch der Anteil eines Gesellschafters ? ohne Berücksichtigung der von der Gesellschaft selbst gehaltenen Anteile ? rechnerisch auf mindestens 95 %, ist der Tatbestand einer Anteilsvereinigung nach § 1 Abs. 3 Nr. 1 oder Nr. 2 GrEStG in der im Streitjahr 2010 geltenden Fassung erfüllt. Das gilt auch dann, wenn mehrere Gesellschafter die nicht von der Gesellschaft selbst gehaltenen Anteile halten (Fortführung des BFH, Urteil v. 20.1.2015, II R 8/13, BStBl II 2015, 553).

BFH: Nutzungspflicht des beSt in eigenen Angelegenheiten des Steuerberaters

§ 52d Satz 2 FGO ist auch dann anzuwenden, wenn ein Steuerberater, der von seinem Selbstvertretungsrecht gemäß § 62 Abs. 1 FGO Gebrauch macht beziehungsweise einen Angehörigen gemäß § 62 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 FGO vertritt, eine finanzgerichtliche Klage als Privatperson erhebt, ohne dabei auf seine Zulassung als Steuerberater hinzuweisen.

Studie: Auswirkungen von KI auf Geschäfts- und Honorarmodelle in Steuerberatungskanzleien

Eine von format C: consulting und der HM Business School durchgeführte Studie untersucht die Auswirkungen von KI und Automatisierung auf Geschäfts- und Honorarmodelle in Steuerberatungskanzleien. Ziel ist es, aktuelle Preisstrategien, technologische Einflüsse und strategische Anpassungen zu analysieren. Die Ergebnisse werden im Mai 2026 veröffentlicht, Teilnehmende erhalten den Bericht kostenfrei.

BFH: Keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei grunderwerbsteuerpflichtigem Erwerbsvorgang

Hat der Notar seine Pflicht zur fristgemäßen Anzeige eines grunderwerbsteuerpflichtigen Rechtsvorgangs nach § 18 Abs. 3 Satz 1 GrEStG nicht eingehalten, ist ihm keine Wiedereinsetzung zu gewähren. Hat ein Steuerschuldner einen der Grunderwerbsteuer unterliegenden Rechtsvorgang mangels Wissens um die Steuerpflicht nicht nach § 19 Abs. 3 Satz 1 GrEStG rechtzeitig angezeigt, ist ihm ebenfalls keine Wiedereinsetzung zu gewähren.

Sozialgerichte: Rechtsprechung zu Scheinselbstständigkeit im Überblick

Wird in einem Statusfeststellungsverfahren oder durch eine Betriebsprüfung Scheinselbstständigkeit festgestellt, sind die Beteiligten oft unterschiedlicher Meinung. Solche Fälle landen nicht selten vor Gericht, wie unsere Übersicht zu den bisherigen Urteilen zeigt.

FG Berlin-Brandenburg: Betreiben eines Internetblogs mit freiwilligen Zahlungen von Lesern

Werden auf einem Internetblog fast täglich und mitunter mehrmals am Tag tagesaktuelle Themen aufbereitet und kommentiert, so kann eine selbstständige Tätigkeit als Journalist vorliegen. Die von den Lesern getätigten freiwilligen Zahlungen können dann Betriebseinnahmen darstellen und sind von Schenkungen abzugrenzen. So hat das FG Berlin-Brandenburg entschieden.

BStBK: FAQ-Katalog zum Einsatz Künstlicher Intelligenz

Die BStBK hat in einem neuen FAQ-Katalog praxis­orientierte Fragen und Antworten zum Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in steuerberatenden Kanzleien gebündelt.

BFH: Alle am 12.2.2026 veröffentlichten Entscheidungen

Am 12.2.2026 hat der BFH fünf sog. V-Entscheidungen zur Veröffentlichung freigegeben.

Künstliche Intelligenz: Wie KI unseren Umgang mit Fachwissen verändert

Generative KI verändert, wie wir Wissen suchen und nutzen ? schneller, zugänglicher, aber auch riskanter. Sprachmodelle wie ChatGPT, Gemini oder Claude liefern Antworten in ansprechender Form, doch im beruflichen Kontext reicht das nicht. Hier zählt nicht nur, wie gut eine Antwort klingt, sondern ob sie korrekt ist. Wie umgehen mit diesem Paradox?

Digitale Steuerkanzlei: DStV veröffentlicht 10-Schritte-Leitfaden zu Stammdaten

Der DStV hat einen Leitfaden veröffentlicht, der mit 10 Schritte zeigen soll, wie Kanzleien ihre DATEV-Stammdaten konsequent bereinigen, Strukturen vereinfachen und den Weg für stabile, zukunftsfähige Prozesse freimachen können.