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Haufe Steuer News

Serie: Schlussabrechnungen der Coronahilfen: Corona-Soforthilfe Hessen: Moratorium beendet, Verfahren läuft wieder

Hessen hat das Rückmeldeverfahren zur Corona-Soforthilfe am 22.5.2026 wieder aufgenommen - mit spürbaren Erleichterungen bei Eigenmitteln und Darlehenstilgungen. Was Betroffene jetzt tun müssen und welche Argumente gegen eine Rückforderung sprechen können.

FG Köln: Schätzung bei einem Restaurantbetrieb mit "all-you-can-eat"

Das FG Köln hat entschieden, dass bei einem asiatischen Restaurant mit einem "all-you-can-eat"-Konzept eine Schätzung durch Vornahme eines Sicherheitszuschlags als zutreffende Schätzungsmethode anzusehen ist.  

Verhör(t) ? Steuerthemen auf der Spur: Podcast: Wie Kanzleien gesunde Kulturen schaffen

Wenn Mitarbeitende brennen, spürt die ganze Kanzlei das. Host Florian D. Weber spricht mit Jonas Keil, Mitgründer von Nilo, über Prävention, psychologische Sicherheit und die Frage, was Arbeitgeber konkret tun können.

BMF: Übereinkommen über die Kommission zur Beilegung internationaler Steuerstreitigkeiten

Österreich, Bulgarien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Irland, die Niederlande, Polen, Spanien und Schweden haben die technischen Verhandlungen über das Mehrseitige Übereinkommen über die Kommission zur Beilegung internationaler Steuerstreitigkeiten abgeschlossen. 

Serie: Herausforderung Wertpapierbuchhaltung: Bewertung der Anschaffungskosten von Wertpapieren nach der Durchschnittsmethode

Die Ermittlung der Anschaffungskosten ist eine zentrale Grundlage der betrieblichen Wertpapierbuchhaltung. Aufgrund der üblichen Girosammelverwahrung ist eine Einzelzuordnung regelmäßig nicht möglich. Praktisch maßgeblich ist daher die Durchschnittsmethode.

BMF: Neues DBA mit der Ukraine unterzeichnet

Das geltende Doppelbesteuerungsabkommen vom 3.7.1995 wird durch ein moderneres Abkommen ersetzt.

BFH: Ausschluss des Differenzkindergelds bei Nur-Vermögenseinkünften

Der Anspruch auf Differenzkindergeld ist ausgeschlossen, wenn die Familie mit Kindern in einem anderen Mitgliedstaat lebt, dieser niedrigere Familienleistungen als die Bundesrepublik Deutschland erbringt und ein deutscher Kindergeldanspruch allein darauf beruhen würde, dass der Antragsteller wegen Einkünften gemäß § 21 EStG als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig (§ 1 Abs. 3 EStG) behandelt wird.

BFH: Steuerfreiheit einer ausländischen Invaliditätsentschädigung

Das in § 3 Nr. 6 Satz 1 EStG enthaltene Tatbestandsmerkmal "aus öffentlichen Mitteln" ist nicht auf inländische Mittel beschränkt, sondern erfasst auch ausländische Mittel. Eine Invaliditätsentschädigung, die ein ehemaliger Angehöriger der Streitkräfte der Vereinigten Staaten von Amerika für eine im Dienst erlittene Beschädigung erhält, ist nach § 3 Nr. 6 EStG steuerfrei.

BFH: Passivierung von Verbindlichkeiten im Insolvenzverfahren

Ein Verzicht des Gläubigers auf die Anmeldung seiner Forderung zur Insolvenztabelle löst weder handels- noch steuerbilanziell ein Passivierungsverbot für den Schuldner aus.

Honorarstrategie: KI zwingt Steuerkanzleien, ihr Honorarmodell neu zu denken

Zeitbasierte Abrechnung verliert durch KI ihre Grundlage. Eine neue Studie zeigt, was Kanzleiinhaber tun können ? und wo die größten Stellschrauben liegen.

FG Münster: Wirtschaftliches Eigentum an einem GmbH-Anteil

Das FG Münster hat entschieden, dass es bei Übertragung eines Gesellschaftsanteils gegen Nießbrauch an einem Übergang des wirtschaftlichen Eigentums fehlen kann.  

FG Bremen: Werbungskostenabzug für vereinbarte Renovierung vor Veräußerung

Das FG Bremen entschied, dass keine Werbungskosten zu Vermietungseinkünften vorliegen, wenn sich der bisherige Besitzer im Kaufvertrag zur Renovierung und Übernahme von Mietzahlungen verpflichtet. 

BFH Pressemitteilung: Keine Entschädigung für Verfahrensdauer während des Ruhens des Verfahrens

Verfahrensbeteiligte haben grundsätzlich keinen Anspruch auf Entschädigung wegen überlanger Verfahrensdauer eines finanzgerichtlichen Verfahrens, soweit dieses im Einverständnis der Beteiligten bis zum Abschluss eines Musterverfahrens zum Ruhen gebracht wurde.

BFH: Alle am 28.5.2026 veröffentlichten Entscheidungen

Am 28.5.2026 hat der BFH sieben sog. V-Entscheidungen zur Veröffentlichung freigegeben.

BFH: Neue anhängige Verfahren im Mai 2026

Anlässlich verschiedener finanzgerichtlicher Entscheidungen stellen wir für Sie monatlich die wichtigsten neuen anhängigen BFH-Verfahren für Unternehmer, Arbeitnehmer und Anleger zusammen. 

Serie: Kanzleien zwischen Alltag und Zukunft: Transformation statt Burn-out: Wie Kanzleien den Wandel meistern

Kanzleien jonglieren mit Tagesgeschäft, Fachkräftemangel und Digitalisierung ? und das gleichzeitig. Das zehrt an den Nerven. Wer die Transformation klug steuert, schützt nicht nur die Kanzlei, sondern auch sich selbst.

FG Köln: Vorzeitige Anforderung einer ESt-Erklärung

Das Finanzamt kann unter Beachtung der 25%-Grenze die ESt-Erklärung vorzeitig anordnen. Es muss allerdings darlegen, weshalb es die Vorabanforderung für erforderlich hält, so das FG Köln. 

BMJV: Regierungsentwurf zum Gesetz zur Änderung der Verwaltungsgerichtsordnung und anderer Gesetze

Die Bundesregierung hat am 27.5.2026 den Gesetzentwurf des Siebten Gesetzes zur Änderung der Verwaltungsgerichtsordnung und anderer Gesetze beschlossen (7. VwGOÄndG). Die Reform soll Verfahren beschleunigen, Gerichte entlasten und personelle Ressourcen freisetzen. Im Zuge dessen sollen auch die Finanzgerichtsordnung und das Sozialgerichtsgesetz angepasst werden. 

BMF: Referentenentwurf für ein Jahressteuergesetz 2026

Das BMF hat den Referentenentwurf des JStG 2026 veröffentlicht. Er enthält insbesondere eine grundlegende Neuregelung der umsatzsteuerlichen Organschaft, eine Verfahrenserleichterung für die Quellensteuerentlastung nach § 50c EStG, eine Anpassung des Zinssatzes für die Vollverzinsung sowie eine gesetzliche Regelung zur Aufteilung des Gesamtkaufpreises für ein bebautes Grundstück im EStG.

FG Nürnberg: Erlass von Nachzahlungszinsen bei freiwilliger Zahlung

Das FG Nürnberg hat entschieden, dass Nachzahlungszinsen entweder nicht festzusetzen oder zu erlassen sind, soweit Zahlungen auf eine später wirksam gewordene Steuerfestsetzung erbracht wurden. Voraussetzung ist, dass das Finanzamt die Zahlung angenommen und angerechnet hat.

Serie: Schlussabrechnungen der Coronahilfen: VGH Mannheim verschärft Linie für Überbrückungshilfe bei neu gegründeten GmbHs

Der VGH Mannheim hat entschieden: Bei der Überbrückungshilfe III ist für GmbHs die Handelsregistereintragung der maßgebliche Gründungszeitpunkt. In der Schlussabrechnung zählen die tatsächlichen Umsätze, nicht die Schätzung aus dem Finanzamtsfragebogen.

BFH: Unentgeltliche Zuwendung einer Kapitallebensversicherung unter Nießbrauchsvorbehalt

Die unentgeltliche Übertragung eines Kapitallebensversicherungsvertrags (Vertragsübernahme) unterliegt im Zeitpunkt der Übertragung des Vertrags der Schenkungsteuer und ist mit dem Rückkaufswert zu bewerten. Hat sich der Schenker den Nießbrauch an der Rückkaufsleistung vorbehalten, entsteht dieser Nießbrauch erst mit Kündigung des Kapitallebensversicherungsvertrags.

BFH: Vergütung für die Fortführung des Geschäftsführeramts beim Verkauf von Geschäftsanteilen

Ob ein anlässlich der Veräußerung eines Anteils an einer Kapitalgesellschaft gezahlter (Teil-)Betrag für die Fortführung der Geschäftsführertätigkeit durch den veräußernden Gesellschafter den Einkünften aus § 17 EStG oder denjenigen aus § 19 EStG zuzuordnen ist, bestimmt sich danach, zu welcher Einkunftsart der engere wirtschaftliche Veranlassungszusammenhang besteht. Entscheidend ist hierbei, ob der im Kaufvertrag zusätzlich vereinbarten Leistung eine eigenständige wirtschaftliche Bedeutung zukommt.

BFH: Rechtsanwaltskosten für Erbauseinandersetzung als abziehbare Nachlassverbindlichkeiten

Entstehen Kosten der Rechtsberatung und -vertretung in unmittelbarem Zusammenhang mit einer Teilungsversteigerung zur Auseinandersetzung einer Erbengemeinschaft, sind diese als Kosten der Nachlassverteilung abziehbar. Dies gilt auch dann, wenn die Erbengemeinschaft bereits vor dem Auseinandersetzungsverlangen eines der Miterben zur Verwaltung des nachlasszugehörigen Vermögens übergegangen war.

Serie: Herausforderung Wertpapierbuchhaltung: Handels- und steuerrechtliche Grundlagen der Wertpapierbuchhaltung

Die handels- und steuerrechtliche Aufarbeitung betrieblicher Wertpapierdepots hat in den vergangenen Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Was lange Zeit eher ein Spezialthema für wenige vermögensverwaltende Gesellschaften war, gehört heute zunehmend zum Alltag vieler Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.

BMF: Haftung für Umsatzsteuer bei Internet-Handel

Das BMF hat das Vordruckmuster USt 1 TK für die Mitteilung nach § 25e Abs. 4 Satz 1 bis 3 UStG neu bekannt gegeben.

BMF: Umsatzsteuerbefreiung für Schönheitsoperationen

Das BMF hat in einem aktuellen Schreiben die Anforderungen an die Umsatzsteuerbefreiung für ästhetische Behandlungen konkretisiert und damit die jüngste BFH-Rechtsprechung umgesetzt. 

Niedersächsisches FG : Grundstücksübertragung mit Anrechnung auf zukünftige Zugewinnausgleichsforderung

Das Niedersächsische FG hat in einer besonderen Fallkonstellation zu der Frage entschieden, ob eine Grundstücksübertragung unter Anrechnung auf eine zukünftige Zugewinnausgleichsforderung als Anschaffung i. S. d. § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG zu sehen ist.

BFH: Alle am 21.5.2026 veröffentlichten Entscheidungen

Am 21.5.2026 hat der BFH drei sog. V-Entscheidungen zur Veröffentlichung freigegeben.

Praxis-Tipp: So werden Incentive-Veranstaltungen (lohn-)steuerlich behandelt

Bei Veranstaltungen steht Unternehmen die Möglichkeit der Pauschalversteuerung gemäß § 37b EStG offen. Dabei gilt es jedoch, einen wichtigen Unterschied zu beachten: Je nachdem, ob es sich um eine Betriebsveranstaltung oder eine Incentive-Veranstaltung handelt, gelten unterschiedliche Regelungen für die jeweilige Bemessungsgrundlage.